Neujahrskonzert 2020

Beschwingtes Silvester- und Neujahrskonzert

Das Jungendsinfonieorchester Dornbirn begeisterte beim traditionellen Silvester- und Neujahrskonzert das Publikum im ausverkauften Kulturhaus.
Unter der Leitung von Direktor Ivo Warenitsch wurde ein Programm präsentiert, das heuer ganz im Zeichen des Tanzes 

Flott getanzt
Mit vier leichtfüßigen Slawischen Tänzen von Antonin Dvorák und einem lauthalsen „Guats Neus“ eröffneten die rund 80 Jungtalente den Abend. Cassandra Matiz und Oliver Bucher führten durch das Programm und brachten mit interessanten Hintergrundinformationen und erfrischenden Anekdoten viele zum Schmunzeln. Es wurde eine Neuentdeckung des Komponisten Franz Lehár angekündigt: die Russischen Bauerntänze aus der Oper „Tatjana“. Mit einem rasanten Tanz der Komödianten aus der Oper „Die verkaufte Braut“ von Friedrich Smetana zeigten vor allem die Streicher ihre tadellose Technik beim überaus schnellen Tempo des Stückes.

Bezaubernde Solistinnen
Als Auftakt zum zweiten Teil des Abends präsentierte das Orchester die Königs-Polonaise von Benjamin Bilse und spielte damit eine grandiose Erstaufführung in Vorarlberg. Die erst 11-Jährige Geigerin Philomene Schmolly, langjährige Musikschülerin bei Marion Abbrederis, brillierte mit einem „Csárdás“ von Vittorio Monti und ließ als Solistin feinfühlig und temperamentvoll zugleich ihren Bogen tanzen. Mit Johann Strauss’ bekanntem „Kaiserwalzer“ beglückten die Jungsinfoniker die Zuhörenden im Saal und setzten mit einem Neujahrsknall aus Glitzer & Lametta einen der Höhepunkte des Abends.

Zum spritzigen Sekt in den hinteren Orchesterreihen wurde Winterstimmung versprüht: es folgte ein fröhlicher „Winterflocken-Galopp“ von Benjamin Bilse bevor das Finale eingeläutet wurde. Das große Potpourri aus der Operette „Maske in Blau“ wurde mit den charmanten Solistinnen Antonia Feuerstein und Lisa Klocker auf die Bühne gebracht. Die beiden Gesangstalente lernen bei Sabine Winter an der Musikschule Dornbirn und beflügelten mit ihren pfiffigen Duetten das Publikum. Mit Walzer, Tango, Sassa oder Csárdás ging die Reise quer durch bekannte Tanzwerke der Operettenzeit der 30er-Jahre. Mit dem „Was nicht ist, kann noch werden“ aus „Maske in Blau“ und dem unvergleichlichen Radetzkymarsch endete ein schwungvolles Neujahrskonzert - mit viel Schwung fürs Neue Jahr für die Zuhörenden und viel Applaus für das Jugendsinfonieorchester.