Rumpel-Puttel und die sieben gestiefelten Erbsen

28.10.2019: Märchenzauber trifft Zirkuskunst

Märchenzauber trifft Zirkuskunst

Ende Oktober tauchte der Ganz Kleine Zirkus der Musikschule Dornbirn das Kulturhaus in eine zauberhafte Märchenwelt und begeisterte ein großes Publikum. Es waren einmal jede Menge kleiner und großer Märchenhelden, die ihre Zirkuskunst in vielerlei gewitzten Szenen auf die Kulturhausbühne brachten. Da begannen Froschkönig und Goldkugel in einer eleganten Zweierakrobatik zu verschmelzen und Zwerge tranken gekonnt aus ihren Diabolobechern. Die zwölf Feen zelebrierten mit einem eleganten Tanz der Pois Dornröschens Ankunft und erschraken sehr, als die 13. mit ihrem rasanten Fluch die Feier unterbrach. Mit einem eindrucksvollen Reigen um Rumpelstilzchens Feuer läuteten die Einradfahrer die grimmigen Räuber ein, die mit ihrem Jonglageact die Zuschauenden beeindruckten.

Einige mutige Akrobatikhelden wagten es über das Vertikaltuch hoch zu Rapunzel. Hänsel und Gretel durchquerten einen schaurig genialen Wald hängender Körper – es gruselte an allen Ecken im Saal. Während die sieben seilspringenden Geißlein spektakuläre Nummern aufs Parkett zauberten, wurde der beste Balanceakt auf Froschkönigs Goldkugel gesucht. Frau Holle ließ es nicht nur Luftkunststücke schneien sondern inszenierte auch für Pech- und Goldmarie eine charmante Jonglageszene. Drei holde Prinzen auf der Erbse versuchten ihr Schlafensglück mit kniffliger Akrobatik. Schneewittchen traf ihre sieben fliegenden Zwerge, die flickten und flackten und Rapunzels Hochzeit wurde mit einer großen Keulen- und Ballchoreografie gefeiert. Die jüngsten Zirkusakteurinnen halfen den Tauben die guten ins Töpfchen zu jonglieren und Dornröschen stach sich mit viel Rafinesse an einer Diabolospindel. Aschenputtels Modedesignerinnen standen regelrecht Kopf an der Schaukel als sie die neuesten Ballmodetrends austauschten. Ein Highlight bot sich dem Publikum, als die Bremerstadtmusikanten sich ein Akrobattle mit den Räubern gaben – verspielt und atemberaubend wurde in die Höhe gebaut.

Mit einem großen bunten Finale aller Märchenheldinnen und –helden endete der Zauber ... und wenn sie nicht gestorben, dann applaudiert das Publikum noch heute tobend weiter.

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